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Interessante Ziele für Tagesausflüge

Speyer

(24 km, 25 min Fahrt mit dem Auto)
Speyer ist eine historisch und kulturell bedeutende Stadt und eine der ältesten Städte Deutschlands. Im Mittelalter war Speyer als freie Reichsstadt eine der bedeutendsten Städte des Heiligen Römischen Reiches Deutscher Nation. Bedeutendstes Bauwerk ist der Speyerer Dom. Er wurde 1981 als zweites deutsches Kulturdenkmal ins UNESCO-Weltkulturerbe aufgenommen und gilt als das größte romanische Bauwerk der Welt.
 
Holiday Park / Haßloch
(16 km, 20 min Fahrt mit dem Auto)
Der Park stach in der Vergangenheit durch Fahrgeschäfte hervor, welche oftmals Deutschland- oder gar Europapremieren waren. Dazu zählten der erste Freifallturm („Free Fall Tower“) und der erste Rapid River Ride des europäischen Kontinents. Bekannteste Attraktion des Parks dürfte, vor allem durch das überregionale Medien-Echo, die AchterbahnExpedition GeForce sein, welche seit 2001 das Aushängeschild des Parks ist.
Die jährlich wechselnde Wasserski-Show auf dem Holiday-Park-See ist die größte ihrer Art in Europa. Sie findet in der Saison mehrmals am Tag statt. Gezeigt werden unter anderem Sprünge über Rampen und zahlreiche Stunts sowie Animationen.
 
Kurpfalz-Park  / zwischen Neustadt und Wachenheim (im Pfälzer Wald)
(15 km, 20 min Fahrt mit dem Auto)
Der Kurpfalz-Park ist ein Freizeit- und Wildpark im Pfälzerwald zwischen Neustadt und Wachenheim gelegen. Der 700.000 m² große familienfreundliche Park bietet eine Kletteranlage sowie einen Abenteuerspielplatz, Irrgarten, Streichelzoo, Puppentheater und eine Spielburg. Wild- und Naturfreunde kommen durch Wildgehege, Wildlehrschau, Greifvogel-Flugschau und einen Waldlehrpfad auf ihre Kosten.
 
Heidelberg
(55 km, 45 min Fahrt mit dem Auto)
Heidelberg ist eine der wenigen deutschen Großstädte, die im Zweiten Weltkrieg nicht zerstört wurde. Eine Besonderheit ist die barockeAltstadt, die - nach den Zerstörungen in den Jahren 1689 und 1693 - auf mittelalterlichem Grundriss neu errichtet wurde. In der Altstadt, die mit 1,6 km Länge eine der längsten Fußgängerzonen Europas hat, befinden sich auch die meisten der bedeutenden Bauwerke.
Das Heidelberger Schloss ist eine der berühmtesten Ruinen Deutschlands und das Wahrzeichen der Stadt. Die Schlossruine erhebt sich 80 Meter über dem Talgrund am Nordhang des Königstuhls und dominiert von dort das Bild der Altstadt. Das Schloss gehört zu den bedeutendsten Bauwerken der Renaissance nördlich der Alpen.
Der offizielle Name der Heidelberger „Alten Brücke“ ist „Karl-Theodor-Brücke“. Sie gehört zu Deutschlands ältesten Brückenbauten und wurde 1248 erstmals urkundlich erwähnt.
 
Die Quadratestadt Mannheim
(40 km, 30 min Fahrt mit dem Auto)
Quadratestadt ist ein Beiname der Stadt Mannheim, da deren historische Innenstadt als Planstadt in Häuserblöcken statt in Straßenzügen angelegt ist.
Das Wahrzeichen Mannheims ist der 60 Meter hohe Wasserturm. Er wurde 1889 im Neubarock-Stil erbaut und wird gekrönt von einer 3,50 Meter großen Statue der Amphitrite. Der Platz um ihn herum wurde bis 1903 von Bruno Schmitz mit Brunnen, Wasserspielen, Laubgängen und Grünanlagen im Jugendstil gestaltet. Die Wasserspiele werden im Sommer nach Einbruch der Dunkelheit eine Stunde lang illuminiert.
Das im Barock-Stil errichtete Mannheimer Schloss gehört mit seiner weitläufigen Anlage von fast 450 Metern und einer umbauten Fläche von sechs Hektar zu den größten Schlössern Europas. Es ist der zweitgrößte Barockschlosskomplex Europas, nach Schloss Versailles. Beim Bau wurde darauf geachtet, dass es exakt ein Fenster mehr besitzt als Versailles. Dies sollte u.a. die bedeutende Stellung der Kurfürsten bei Rhein repräsentieren, die sie im Heiligen Römischen Reich einnahmen.
Das Nationaltheater Mannheim wurde 1779 von Kurfürsten Karl Theodor gegründet. Bereits 1839 vollständig der städtischen Verantwortung unterstellt, ist es heute das älteste kommunale Theater der Welt.
Die Kunsthalle Mannheim wurde zum 300. Mannheimer Stadtjubiläum 1907 begründet. Ein traditioneller Schwerpunkt der Sammlung ist die deutsche und französische Malerei des 19. und 20. Jahrhunderts sowie die internationalen Skulpturen des 20. Jahrhunderts.
 
Die Fächerstadt Karlsruhe
(50 km, 40 min Fahrt mit dem Auto)
Als relativ junger Stadt fehlen Karlsruhe die mittelalterlichen Gässchen vieler anderer deutscher Großstädte. Die Innenstadt wurde bei der Stadtgründung 1715 geplant angelegt. Im Zentrum steht der Turm des Karlsruher Schlosses mit Schlossgarten und Schlossplatz.
Der Marktplatz zählt zu den markantesten klassizistischen Platzanlagen in Europa (nach Kriegszerstörungen ab 1950 weitgehend rekonstruiert).
Bemerkenswert ist auch die Pfarrkirche St. Stephan, die zwischen 1808 und 1814 erbaut wurde und nicht nur zu den Hauptwerken Weinbrenners zählt, sondern einen der bedeutendsten klassizistischen Kuppelbauten Süddeutschlands darstellt.
 
Straßburg (Strasbourg)/ Elsaß
(100 km, 75 min Fahrt mit dem Auto)
Straßburgs gut erhaltene historische Altstadt Grande Île, welche 1988 zum Weltkulturerbe erklärt wurde, wird von der Ill, einem Nebenfluss des Rheins, umflossen. Wahrzeichen der Stadt ist das 1176–1439 erbaute romanische und gotischeStraßburger Münster. Der Münsterplatz gehört zu den schönsten europäischen Stadtplätzen. Dominiert von der Westfassade des Münsters, stehen hier zahlreiche, teilweise vier- bis fünfgeschossige Fachwerkhäuser im alemannisch-süddeutschen Stil. Charakteristisch sind die steilen Dächer mit bis zu vier Dachgeschossen.
Touristisch sehr beliebt ist das so genannte „Gerberviertel“ (frz. „Quartier des Tanneurs“ im Stadtteil La Petite France) am Ufer der Ill und mehrerer Kanäle mit seinen malerischen Fachwerkhäusern, kleinen Gassen und den typischen Dachgauben.
Zur Weihnachtszeit bietet Straßburg einen der schönsten Weihnachtsmärkte überhaupt, der auf mehrere Standorte in der Innenstadt verteilt ist.
 
Weißenburg (Wissembourg) / Elsaß
(44 km, 45 min Fahrt mit dem Auto)
Nach nur 45 Minuten Fahrtzeit mit dem Auto gelangt man schon nach Frankreich. Weißenburg ist eine sehr schöne und malerische Kleinstadt im nördlichen Elsass. Die Altstadt ist teilweise heute noch von Resten der alten Stadtbefestigung umschlossen. Sie ist nördlicher Ausgangspunkt der Romanischen Straße, die im Elsass durch Orte mit Baudenkmälern der Romanik führt. Hier sind es die Abteikirche St. Peter und Paul sowie in Altenstadt die Pfarrkirche aus dem 11./12. Jahrhundert.
Die Abteikirche Saints-Pierre-et-Paul (St. Peter und Paul) ist eine der größten Kirchen des Bas-Rhin außerhalb von Straßburg. Das vorwiegend gotische Gebäude weist noch einen romanischen Glockenturm vom Vorgängerbau (11. Jahrhundert) auf. Im Innern finden sich bemerkenswerte Glasfenster und Wandmalereien aus dem 14./15. Jahrhundert, unter anderem eine elf Meter hohe Darstellung des heiligen Christophorus, sowie eine original erhaltene Orgel von 1766 in einem der prachtvollsten Gehäuse des Elsass.
Zu den sehenswertesten Gebäuden der Stadt zählen das „Salzhaus“ (15. Jahrhundert) mit seinem auffallenden Dach, das Maison de l'ami Fritz (um 1550) mit seinem aufwändigen Erker und das klassizistische Rathaus (erbaut 1741 bis 1752), ein Hauptwerk des Straßburger Stadtarchitekten Joseph Massol.